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Philosophische Betrachtungen des Firmengründers

zum Thema Fahrrad und der Frage nach dem WARUM.
 

Die Lastenräder, die wir anbieten sind keine Zufallsprodukte, die wir irgendwann einmal aus einer Laune heraus zusammengebastelt haben. Hinter unseren Fahrrädern stecken langjährige leidenschaftliche Erfahrungen mit Fahrrädern, einige tausend Kilometer Selbstversuche mit verschiedenen Modellen und zahlreiche theoretische Überlegungen und praktische Konstruktionen. Im Folgenden möchten wir erläutern warum unsere Lastenräder so sind wie Sie sind.
 

WARUM Rad

Das Rad ist wahrscheinlich die berühmteste und am häufigsten zitierte Erfindung und wird ständig neu erfunden.
Das von Karl von Drais vor mehr als 200 Jahren erfundene Fahrrad ist eine der ganz großen Schritte der Menschheit. Die Eröffnung der Möglichkeit auf 2 Rädern stabil und geschwind voranzukommen gleicht einem Geniestreich. Ein Fahrrad zu bauen benötigt keinen großen Materialeinsatz und keine riesigen Fabriken, jedoch große Sorgfalt und Hingabe. Und Fahrräder sind vielfältig. Beim Bau von Fahrrädern sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt.
Das Fahrrad benötigt nicht nur wenig Energie zum Vorankommen, es ist wohl auch die ökonomisch günstigste Variante der Fortbewegung. Für die Instandhaltung eines durchschnittlichen Fahrrades fallen nur wenige Cent pro km an. Ein Betrag, der beim Wandern durch die Abnutzung der Schuhsohlen durchaus in ähnlicher Höhe fällig werden dürfte. Verglichen mit den Kosten für Fahrten mit Auto oder Motorrad, ein verschwindender Betrag.
Aber auch die gesellschaftlichen Kosten seien hier genannt. Fahrradfahren ist gesund und macht fröhlich. In Blechkisten eingeschlossene Individuen lächeln deutlich seltener. Fahrradfahren vermittelt einen Hauch von Freiheit, es ist nicht nur eine Art der Mobilität, sondern ein Lebensgefühl. Bei Rückenwind und bergab ist es die mühelose schnelle Fahrt, die gute Laune verleiht. Bei Gegenwind und bergauf sind es die viele Zeit zum Nachdenken und der lange und intensive Genuss der Umgebung, die Lebensfreude geben.
Fahrräder benötigen sehr wenig Raum und verdrängen nicht die Menschen in den Städten durch Parkraum und breite Straßen. Sie stinken nicht und machen fast keinen Lärm. Aber das ist ja schon alles hinlänglich bekannt.
    ALSO worauf noch warten, steigen Sie um oder besser steigen Sie aus und schwingen Sie sich in den Sattel. Vielleicht auf den Sattel eines unserer Fahrräder.
 

WARUM Lastenrad

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist weiß, der Transport schwerer, sperriger oder voluminöser Sachen erfordert oft Geduld und große Sorgfalt beim Befestigen und vermittelt beim Fahren nicht selten ein mulmiges Fahrgefühl. Deshalb wurden spezielle Räder zur Beförderung von Lasten schon in der Frühzeit des Velozipeds entwickelt, gerieten aber durch die schier unendlichen Möglichkeiten des Kraftverkehrs fast in Vergessenheit. Erst, als das Leid der Städte an der knatternden und rauchenden Blechflut immer unerträglicher wurde, erinnerten sich die Techniker wieder an diese wunderbaren Gefährten und sie kamen modernisiert und auf dem Stand der Technik wieder auf den Straßen zum Vorschein. Mit ihnen ist es jetzt einfach möglich auch umfangreichere Einkäufe zu erledigen oder unkompliziert größere und schwerere Sachen mitzunehmen. Radelnde sind seither nicht mehr dazu verdammt immer die kleinsten Geschenke auf Geburtstagspartys mitzubringen. Der zusätzliche Stauraum eröffnet völlig neue Möglichkeiten der kraftfahrtfreien Mobilität. Das Argument "Das kann ich mit dem Fahrrad nicht mitnehmen", das häufig zum reflexartigen Zücken des Zündschlüssels führte, hat endgültig seine Gültigkeit verloren.
    ALSO genießen Sie die Leichtigkeit der Last und entspannen Sie sich beim Einkaufen oder sonstigen Transportfahrten.
 

CONTRA

WARUM einspuriges Lastenrad

Jedes Kind kennt es, das Gefühl von Glück und Freiheit, wenn es das erste Mal ohne Stützräder unterwegs ist. Die Fahrt auf 2 Rädern erlaubt eine eigentümlich unbeschwerte Mobilität und der Pedalritter erlebt sprichwörtlich die Leichtigkeit des Seins.
Aber auch praktische Erwägungen geben dem einspurigem Gefährt den Vorzug. Der Fahrwiderstand ist geringer und sind wesentlich agiler und wendiger.
Das einspurige Balancieren mit der Last wirkt schwieriger als es ist. Bereits bei niedriger Geschwindigkeit übernimmt die Physik und das Gefährt fährt auch bei Beladung stabil aufrecht. Ein Übriges zur Stabilität steuert der niedrige Schwerpunkt durch die tief angebrachte Ladefläche bei.
    ALSO genießen Sie das Gefühl der Unabhängigkeit auf 2 Rädern und die Überlegenheit mit eigener Kraft Transporte zu bewältigen - es ist leichter als Sie denken.
 

WARUM Stahlrahmen

Fahrradrahmen werden aktuell aus Gewichtsgründen überwiegend aus Aluminiumlegierungen gefertigt. Teure Rahmen, insbesondere für den Mountainbikesport oder den Rennradsport aus CFK.
Davor war Stahl das vorherrschende Rahmenmaterial.
Gewicht ist natürlich im Fahrradbau ein bedeutender Aspekt. Aber es gibt auch viele Gründe, die für Stahl sprechen. Dazu zählen die Elastizität und die Dauerbelastbarkeit. Stahlrahmen sind bei guter Pflege eine Anschaffung fürs Leben. Bei der Konstruktion von Lastenfahrrädern erlauben sie eine größere Flexibilität. Wir nutzen für unsere Rahmen fertige Stahlrahmen und ergänzen Sie durch die Ladefläche und das Steuerrohr. Das erlaubt uns die Gestaltung mehrere Rahmenformen für individuelle Bedürfnisse ohne jeweils selbst einen komplett neuen Rahmen entwerfen zu müssen. Hier ist es nicht notwendig das Rad neu zu erfinden.
Dadurch können wir erschwingliche Lastenräder in größerer Vielfalt und mit langer Lebensdauer anbieten. Und bei einem Rahmengewicht von nur ca. 10 kg lassen sich die Räder auch noch zügig bewegen.
    ALSO genießen Sie ein bequemes belastbares und langlebiges Rad und sehen Sie ihm die paar zusätzlichen Pfunde nach, zumal es sich trotzdem bei Bedarf noch recht sportlich fahren lässt.
 

WARUM nicht mit elektrischer Unterstützung

Im Abschnitt "Warum Rad" sind zahlreiche Argument aufgezählt, die für die Fortbewegung mit einem unmotorisierten Zweirad sprechen. Auch ein Elektromotor und auch, wenn er nur 250 Watt Leistung hat, ist ein Motor. Zwar verleiht uns der Motor dauerhaften Rückenwind, aber auch zu einem entsprechenden Preis. Das elektrische Fahrrad ist nicht mehr ganz so günstig im Unterhalt, sondern bedarf der regelmäßigen Inspektion. Die überschaubare Mechanik eines Fahrrades ist ergänzt durch undurchsichtige Elektronik. Defekte lassen sich unter Umständen nicht mehr selbst beheben. Gerade unterwegs auf längeren Strecken mag das zum Problem werden. Auch sollten wir vor den Folgen des großmaßstäblichen Lithiumabbaus nicht die Augen verschließen.
Das Elektrofahrrad wird beworben mit eingebautem Rückenwind und Bequemlichkeit. Die Frage ist, brauchen wir den Rückenwind? Müssen wir uns stets stressen lassen oder nehmen wir uns gegebenenfalls einmal Zeit. Die gesellschaftliche Maxime nach optimaler Zeitausnutzung hetzt uns durchs Leben und macht uns empfänglich für merkwürdige Argumente.
Ein Elektrofahrrad fährt 25 km/h. Ein durchschnittlicher Radler ohne Unterstützung fährt mit Rückenwind mühelos 30 km/h und ohne Wind zwischen 20 und 25 km/h. Bei Gegenwind fährt er zwischen 10 und 20 km/h und muss sich dazu noch anstrengen.
10 km Strecke bei mittlerem, schon unangenehmen Gegenwind macht der E-Radler bei vollem Motor Einsatz in 24 Minuten. Der ausschließlich „Muskelbewegte“ benötigt dazu 40 Minuten, hat also 16 Minuten Zeitverlust. Oder andersherum, er hatte 16 Minuten mehr Zeit sich der Schönheit der Umgebung bewusst zu werden und über sich und das Leben nachzudenken und hat zudem schon 40 Minuten des täglichen Sports erledigt.
Bleibt noch das Argument der Bequemlichkeit. Das bleibt allen selbst überlassen. Bequemer ist es mit Sicherheit sich dahintreiben zu lassen als selbst mit anzupacken. Aber ob es mehr Lebensfreude bringt und auf Dauer der sinnvollere Weg ist bleibt dahingestellt.
    ALSO scheren Sie sich nicht um den Mainstream, treten Sie in die Pedale und halten Sie sich fit und gesund.
 

WUSSTEN Sie, dass...

Fahrradbirne

- die Herstellung eines mittleren Autos soviel Energie benötigt, dass man mit dem Fahrrad 20 mal um die ganze Erde fahren könnte?

- die Energie, die eine 10 km lange Autofahrt benötigt, für 12 mal warm duschen reicht?

- für 16,5 km Fahrradfahren man ca. 100 Gramm Nudeln benötigt? Andersherum, wer 41 km selbst in die Pedale tritt, danach beruhigt 1 halbes Pfund Nudeln essen kann.

- ein Liter Benzin reichen würde um mit dem Fahrrad 500 km zu fahren? Und dabei ist der Wirkungsgrad des menschlichen Körpers von ca. 25% schon berücksichtigt. Allerdings ist Benzin weder besonders gut verträglich noch schmackhaft. Ein optimaler und schmackhafter “Treibstoff” sind Nudeln, ein Kilo davon reichen für eine 165 km lange Fahrradtour.
 

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